PRESSESPIEGEL
„CelloCelloCello“ München.
"Ein Überzahl wählte Bachs sechste Suite in D-Dur (...) und versuchte das Glück auf vier Saiten, obwohl Bach ja bei diesem grandiosen D-Dur-Stück noch eine fünfte, die E-Saite, vorschreibt. Der Franzose Charles-Antoine Duflot aber zeigte auf einem Fünfsaiter in barocker Spielweise, wie einzigartig das Cellotimbre durch diese E-Saite aufgehellt wird und wie angestrengt und amputiert dagegen die Viersaiten-Version wirkt."
Harald Eggebrecht
Süddeutsche Zeitung - 08.09.2014

„Der Körper singt“ München.
Charles-Antoine Duflot spielte mit oft herrlich „klingendem“ Non-Vibrato eine traumhafte, ungemein differenzierte Britten-Sonate (Nr.3). Nicht minder aufregend sein Beethoven (op. 69/3), beides wohl auf einem kostbaren alten Instrument, während er Poulenc – nicht minder exzellent – auf einem anderen Instrument spielte.
Klassik Info - 7.09.2014

„Anregend! Cellist Charles-Antoine Duflot im Gasteig mit Ernst und Witz“ München.
"Schon vielfach ausgezeichnet ist Charles-Antoine Duflot, Jahrgang 1986. Zu Recht, wie sein unterhaltsamer Abend im unbefriedigenden Kleinen Konzertsaal bewies, an dem er […] ein abwechslungsreiches, und, was neue Musik angeht, angstfreies Programm bot. Duflot, unter anderem Schüler von Jean-Guihen Queyras, besitzt einen klaren, auch im Piano nicht versäuselten Ton, eine vorzügliche, dabei unaufdringliche Technik, hat untrüglichen Sinn für Geschmack und verfügt über jene emotionale Disziplin, die das Violoncello nicht zum Ort ausufernder Sentimentalitätsorgien macht. Dazu beherrscht er übers Spiel hinaus die Kunst geistreicher Moderation."
Harald Eggebrecht
Süddeutsche Zeitung - 26.05.2014

„Überzeugende Solisten“ Weimar.
Zwei Cellokonzerte, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, und zwei ebenso unterschiedliche Solisten, die soeben als Preisträger aus dem Wettbewerb Ton und Erklärung des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft e.V. hervorgegangen sind, standen im Zentrum des Sinfoniekonzertes der Franz-Liszt-Hochschule in der Weimarhalle. [...]
Dann spielte Charles-Antoine Duflot, der erste Preisträger, das Romantik erfüllte, sinfonische Dimensionen erreichende Cellokonzert h-Moll von Dvorak auch er im besten Einverständnis mit Pasquet und dem Orchester. Es war eine fulminante Aufführung! Unter dem Primat kompletter spieltechnischer Perfektion wurde das Werk gänzlich aus seiner klassischen Verankerung herausgerissen. Eine Kurzatmigkeit jeder musikalischen Entwicklung machte sich breit, gefasst in gleißend farbige, von Instrumentencharakteren geprägte Bildern und das im Zeichen einer aufmüpfig pulsierenden Musikalität, mit der der Solist bisherige Werte - spielerische Agogik, innig belebtes, raumgreifendes Singen und formale Geschlossenheit - unterlief und durch ein aufregendes pars pro toto ersetzte, das freilich zum Staunen Anlass bot.
Thüringische Landeszeitung – 22.10.2013

„Beflügelnder Dirigent“ Lübeck.
Zwei Musiker begeisterten beim Konzert des Orchesters der Musikhochschule [...]. Selbstbewußt erläuterte Duflot den Berg, den er zu erklimmen trachtete - um ihn dann fast mühelos zu bezwingen. Den Schüler von Troels Svane zeichnet Unerschrockenheit vor den Anforderungen ebenso aus wie Hingebung an den Ton. Er hörte sich gleich ins Tutti hinein, wurde allen zwischen Amerika und Böhmen wandernden Melodiebögen gerecht, verinnerlichte den Spielfluß des Adagios und lieferte sich im Finale ein temperamentvolles Duett mit der grandiosen Konzertmeisterin Katharina Weiß. In einer Haydn-Zugabe zeigte er zudem Führungsqualitäten.
Lübecker Stadtzeitung - 15.10.2013

„Nervenzusammenbruch in Noten“ Lübeck.
Das Cellokonzert in h-Moll von Antonin Dvorák ist eine Herausforderung für jeden Solisten - oder auch ein Berg, den es zu besteigen gilt. So nannte es jedenfalls Charles-Antoine Duflot, Schüler von Troels Svane, in seiner charmanten Anmoderation des Werkes beim Sinfoniekonzert im Großen Saal der Musikhochschule. Wie gewichtig dieses Konzert nun auch sein mag, seine technischen Schwierigkeiten sind immens. Duflot konnte mit diesem Problemen außergewöhnlich gut umgehen, sein Spielklang leicht und war geprägt von Eleganz und Ausdrucksstärke. Vor allem der dritte Satz des Konzertes war ein reiner Genuss, breit ausmusiziert einerseits und beeindruckend durch seine differenziertes Gestaltung. [...] Gerade die pathetischen Passagen überzeugten. Das Publikum im gut besetzten Saal war begeistert, Charles-Antoine Duflot und das Orchester bedankten sich mit einer Haydn-Zugabe.
Lübecker Nachrichten - 14.10.2013

„Junge Tanzwut“ Otzberger Sommerkonzerte.
Nicht minder charismatisch zeigten sich Martin Klett, sein langjähriger Klavierpartner im „Duo Riul“, und der 1986 geborene Charles-Antoine Duflot, der etwa in der Sonatina für Violoncello und Klavier von Zoltán Kodály eine geradezu visionäre Sicherheit im Erfühlen und Erfüllen des Ausdrucks bewies. [...]
Frankfurter Allgemeine Zeitung - 14.09.2013

Presse Artikel aus dem Magazin BahnMobil - 07.2013
Wettbewerb 'Ton und Erklärung' - 07.2013

„Festliches Preisträgerkonzert“ Hannover.
Von diesem jungen Man wird man sicherlich noch eine ganz Menge hören.
NDR Kultur, Friederike Westerhaus - 26.05.2013

„Im Dialog mit vier Musikern“ Appen.
Vor diesen Talenten muss man in Demut den Hut ziehen! […] Die Sopranistin Judith Thielsen wurde von Henning Lucius am Klavier und dem genialen Violoncellisten Charles-Antoine Duflot begleitet. […]Höhepunkt war Sergej Rachmaninovs Sonate g-moll Op. 19. […] Klett und Duflot verzauberten das Publikum mit ihrer Hingabe und Dynamik, dem gleichzeitig gelassenen Spiel, ihrer einzigartigen Virtuosität. Obwohl erst Mitte 20, sind sie doch reife Künstler mit einer fast magischen Ausstrahlung. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch den innigen Dialog ihrer Instrumente und die Körpersprache der Musiker. Am Ende war allen klar: Hier gehen zwei musikalische Sterne von außerordentlicher Stahlkraft auf.
Uetersener Nachrichten – 30.01.2013

„Rachmaninov rockt das Bürgerhaus“ Appen.
Sergej Rachmaninov, der russische Meisterpianist und Komponist mit Hang zu Melancholie und wuchtiger Ekstase, ist nicht jedermanns Sache. Doch wenn zwei herausragende Nachwuchstalente wie Pianist Martin Klett und Cellist Charles-Antoine Duflot seiner Musik annehmen, rocken die spätromantischen Geniestreiche den Saal. Rachmaninovs g-Moll-Sonate op. 19 war nicht nur die größte musikalische Herausforderung der jüngsten Ausgabe von Appen Classics, sondern auch der krönende Höhepunkt eines mitreißenden Abends im voll besetzten Bürgerhaus. Das lag vor allem daran, dass die beiden mehrfach ausgezeichneten Mittzwanziger für ihr Großprojekt eine stimmige gemeinsame Sprache fanden. Ihr exzellentes Spiel faszinierte als packender Pas de Deux zweier Solisten, die die Sonate bis in ihre feinsten Verzweigungen verinnerlicht hatten. Buchstäblich Schulter an Schulter donnerten, wirbelten und spitzelten die beiden durch den rasanten Viersätzer. Souverän bauten sie hier eine Kunstpause ein, setzten dort prägnante Akzente, streichelten die elegischen Momente der vielschichtigen Komposition.
Hamburger Abendblatt – 29.01.2013

„Appen Classics mit eigenem Song“ Appen.
Im dritten Teil bildete Sergej Rachmaninovs Sonate für Cello und Klavier den krönenden Abschluss. Klett und Duflot ergänzten sich hervorragend in ihrer sanften Intonation, aber auch den monumentalen Passagen mit großen dramatischen Ausbrüchen wurden die beiden Musiker gerecht, wofür das Publikum sich mit stürmischem Applaus bedankte.
Pinneberger Tageblatt – 29.01.2013

„Ein Cellist gewinnt der Possehl Musikpreis 2011“ Lübeck.
Schon in der ersten Runde hatte Charles-Antoine Duflot, der mit sechs Jahren den ersten Cello-Unterricht erhielt, auf sich aufmerksam gemacht. In der Endrunde spielte er Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Robert Schumann und Claude Debussy - größere stilistische und technische Unterschiede sind kaum denkbar. Duflot meisterte alle Hürden mit perfekter Technik und großem musikalischen Gespür und Klangsinn. Allein schon seine Interpretation von Prelude und Sarabande aus Johann Sebastian Bachs Suite in Es-Dur Nr. 4 (BWV 1010) war preiswürdig.
Lübecker Nachrichten – 16.11.2011

„Ein atemberaubender Abend mit toller Musik” Lauenburg.
Fast sprachlos ließ Robert Schumanns Konzert für Violoncello a-moll op. 129 die Zuhörer zurück. […] In seiner eigenen Welt schien der Streicher mit seinem Instrument zu leben, steckte mit seiner emotionalen Ganzkörpermusiker das gesamte Orchester an, stachelte sie zu einem echten musikalischen Dialog an. Mit maximalem Engagement meisterte der junge Franzose die anspruchsvollsten, streckenweise virtuosen Passagen des Konzertes. Brillant in Technik und Ausdruck, schien der Solist mitunter durch seinen totalen Einsatz selbst ein wenig außer Puste zu geraten. So aufgegangen in Schumanns Musik schien Duflot, dass der häufige Augenkontakt mit dem Dirigenten und seinen Mitspielern immer wieder überraschte. Ein super Talent, das mit 25 Jahren dem Zuhörer schon Gänsehaut über den Körper jagen kann. Wie weit wird dieser Cellist wohl noch kommen? Das Publikum im Mosaik zeigte sich hingerissen und wollte kaum aufhören zu klatschen.
RZ Kultur – 24.10.2011

„In Schönheit geborgen” Otzberg.
[…] der Violoncellist Charles-Antoine Duflot : Zusammen mit dem keck und souverän aus seinem Notentext schauenden Pianisten Martin Klett bot er eine überaus klangsinnliche, in stimmigen Tempogegensätzen musikalisch wohlgestaltete, emotional ausgereifte und packende Interpretation von Robert Schumanns Adagio und Allegro op.70.
Frankfurter Allgemeine Zeitung – 14.09.2011

„Spitzbübischer Mozart” Otzberg.
Funkensprühendes Musizieren bestimmte auch Schumanns „Adagio und Allegro“ op. 70: Charles-Antoine Duflots schwelgerischer Celloton und Martin Klett impulsives Klavierspiel verbanden sich zu spannenden Dialogen.
Echo – 13.09.2011

„Bach in Bishopsgate“ London.
Ein Cellist fiel mir ins Auge: ein Franzose, Charles-Antoine Duflot, der es schaffte, die Suite Nr. 6 - die schwierigste von allen - mit Delikatesse und Esprit zu spielen.
The Guardian – 6.03.2009

„Ein krönender Schlusspunkt“ Rottweil.
Die Stauffenberg-Veranstaltungsreihe fand ihren krönenden Abschluss mit dem Konzert des jungen Cellisten Charles-Antoine Duflot. […] Er lotete den Klangraum der Suiten Nr. 1, 2 und 5 in vollen Zügen aus und spielte die unterschiedlichen Tempi kraftvoll und tänzerisch schwingend zugleich. Die Zuhörer konnten die absolute Musikalität Bachs ebenso erfassen wie seine hohe Kunst, Klarheit und Wärme erstrahlen zu lassen.
Schwarzwälder – 10.12.2008